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Was der Bodenbelag mit der Heizung zu tun hat

Wer ein neues Haus baut oder ein altes modernisiert, der denkt bei der Auswahl des Bodenbelags wahrscheinlich nicht als Erstes an die Heizung. Es kann sich aber durchaus lohnen, neben ästhetischen Gesichtspunkten auch praktische Erwägungen zur geplanten Heiztechnik mit einzubeziehen. Denn bei Fußbodenheizungen, die im Neubaubereich heute fast schon Standard und durch spezielle Systeme zwischenzeitlich auch interessant für den Sanierungsbereich geworden sind, spielt das Belagsmaterial eine wichtige Rolle.

Guter Wärmetransport sorgt für Effizienz und verhindert Energieverlust

Der Grund dafür lässt sich leicht erklären: Unterschiedliche Bodenmaterialien besitzen verschiedene Wärmedämmeigenschaften. Eine gute Dämmung, bei Fenstern, Fassade und Dach wünschenswert, ist über einer Fußbodenheizung kontraproduktiv. Sie bewirkt, dass die Wärme aus dem Heizungssystem weniger effizient an die Oberfläche gelangt und schlechter an den Raum abgegeben wird. Die Heizung muss mehr arbeiten und Temperaturänderungen erfolgen deutlich verzögert. Beläge mit guter Wärmeleitfähigkeit sind daher eine gute Wahl. "Keramische Fliesen sowie bestimmte Natursteine leiten die Wärme aus dem System außerordentlich schnell und quasi verlustfrei an die Fußbodenoberfläche", erklärt Jens Fellhauer vom Bundesverband Keramische Fliesen e.V. (BKF). "Dabei sind Fliesen im Unterschied zu anderen Materialien uneingeschränkt und ohne Ausdünstungen als Belag auf der Fußbodenheizung einsetzbar", so Fellhauer weiter. Unter www.deutsche-fliese.de gibt es Informationen zu den funktionalen Vorzügen von Bodenfliesen auf der Fußbodenheizung.

Verlegung durch den Profi gibt Sicherheit

Die aktuellen Fliesenkollektionen überzeugen durch haptisch strukturierte Oberflächen, die wohnlich wirken. Besonders beliebt bei Bauherren sind Fliesen in Naturstein-, Holz- oder Zementoptiken. Gegenüber dem Original aus dem Wald punkten keramische Holzoptiken als besonders gute Wärmeleiter auf der Fußbodenheizung. "Mit der Verlegung eines Fliesenbodens sollte ein Profi-Fliesenleger, sprich: ein Meister- und Innungsbetrieb beauftragt werden", empfiehlt Rudolf Voos, Geschäftsführer des Fachverbands Fliesen und Naturstein. "Gerade über einer Fußbodenheizung ist eine fachgerechte Verlegung sowie der Einsatz des richtigen Fliesenklebers beziehungsweise der richtigen Fugenmassen wichtig. Ein weiterer Grund, die Verlegung von Fliesen lieber einem qualifizierten Fachhandwerker zu überlassen, sind die heute im Trend liegenden schmalen Fugen. Denn damit tun sich Heimwerker und ungelernte Anbieter in der Regel schwer", ergänzt Voos zur Bedeutung der fachgerechten Verlegung von Fliesen.

Die Fliese liebt das Feuer

Keramische Fliesen sind ein äußerst dauerhaftes und widerstandsfähiges Material. Selbst große Hitze kann ihnen nichts anhaben, denn sie wurden ja bei Temperaturen um die 1.200 Grad gebrannt. Das bewährt sich auch im Zusammenspiel mit den beliebten Kaminöfen. Auf einem Fliesenboden aufgestellt, benötigen sie keinen zusätzlichen Bodenschutz wie etwa bei Holz oder Teppich. Wenn beim Anschüren oder bei der Ascheentsorgung mal ein Stückchen Glut daneben geht, gibt es auf einem Fliesenboden keinerlei Brandspuren. Unter www.deutsche-fliese.de finden sich unter dem Menüpunkt "Fliesen-Vorzüge" weitere Infos über die funktionalen Eigenschaften keramischer Wand- und Bodenfliesen.

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