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Wärmedämmung aus Hanf

Wärmedämmende Maßnahmen sind bei Neubauten Stand der Technik - und auch immer mehr Altbauten werden energetisch saniert. Auf der Suche nach umweltfreundlichen Wärmedämm-Verbundsystemen können Bauherren und Sanierer jetzt mit einer Dämmplatte aus natürlichen Hanffasern fündig werden.

Pure Natur am Haus

Aus seiner umweltfreundlichen Beschaffenheit macht das neue Dämmmaterial kein Geheimnis, erinnert der Geruch doch ganz intensiv an eine frisch gemähte Wiese. Tatsächlich besteht die neuartige Fassadendämmplatte zu fast 90 Prozent aus natürlichen Hanffasern. Dennoch können sich ihr Wärmedurchgangskoeffizient und die bauphysikalischen Eigenschaften sehen lassen, einem Vergleich mit weißen Polystyroldämmplatten halten sie problemlos stand, in Puncto Schall- und sommerlichem Hitzeschutz ist sie sogar deutlich besser. Die diffusionsoffene Dämmplatte ist formstabil, oberflächenfest, biegbar und reagiert auf punktuellen Druck flexibel. Für das ökologische Fassadendämmsystem hat der Hersteller Caparol das mineralische Putzsystem und alle anderen Komponenten exakt auf die Hanffaser-Platten abgestimmt, so dass sich auch individuelle Farbwünsche und unterschiedlichste Putzstrukturen wie bei herkömmlichen Systemen realisieren lassen. Mehr Informationen gibt es telefonisch unter 06154-710 oder unter www.caparol.de.

Nachwachsend - mit hervorragender Ökobilanz

"Hanf wächst besonders schnell", erklärt Caparol-Projektleiter Volker Tank einen entscheidenden Vorteil der Pflanze. Als einjährig nachwachsende Pflanze binde Hanf im Wachstum schon deutlich mehr Kohlendioxid, als im Zuge der Verarbeitung, auf den Transportwegen oder am Ende beim Recycling freigesetzt werde. "Dadurch haben Dämmstoffe aus Hanf eine bessere Ökobilanz als viele andere Naturbaustoffe", so Tank. Zudem benötigten Hanfpflanzen weder Dünger noch Pflanzenschutzmittel und würden mit ihren bis zu eineinhalb Meter tief ins Erdreich reichenden Wurzeln zur Bodenverbesserung beitragen. Hanfpflanzen können zu nahezu 100 Prozent verarbeitet werden - wobei Samen, Fasern und Stroh auch bei der Herstellung von Textilien, Nahrungs- und Arzneimitteln als Rohstoff immer häufiger Verwendung finden.

Mehr als zwölf Jahre Entwicklungsarbeit

Mit der Entwicklung der Hanffaser-Dämmplatten steht Bauherren erstmals eine effektive Wärmedämmung zur Verfügung, die mit einer regionalen, ökologischen Produktion, einer positiven Kohlendioxidbilanz während des gesamten Herstellungsprozesses und einem nachhaltigen Gesamtkonzept überzeugt. Vorangegangen sind mehr als zwölf Jahre gemeinschaftliche Forschungs- und Entwicklungsarbeit der DAW-Firmengruppe sowie die Erfahrungen mit zahlreichen Testgebäuden in ganz Europa. Weitere Informationen gibt es unter www.hanf-daemmmt-gruener.de oder www.caparol.de.

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