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Gehölzschnitt & Co. – mit Vollgas in die Gartensaison

Mit dem schönen Wetter startet auch endlich die Saison für alle Hobbygärtner – die meisten warten sicher schon seit dem Winter ungeduldig darauf, dass es rund um den eigenen Garten wieder losgeht. Düngen, Pflanzen und Instandsetzen gehören jetzt im Frühling zu den dringendsten Aufgaben, damit der Garten im Sommer wieder in voller Pracht Besitzer und Passanten erfreut.

Neben einigen einfacheren Aufgaben stehen regelmäßig auch Arbeiten auf dem Programm, die sowohl im Umfang als auch in puncto Planung und Durchführung mehr Zeit und Energie in Anspruch nehmen. So zum Beispiel auch der Gehölzschnitt bei Bäumen und Sträuchern – dieser ist nicht nur nötig, um die Größe einer Pflanze einzugrenzen, sondern dient unter Umständen auch anderen Zwecken:

  • Behandlung von Krankheiten und zur Prophylaxe gegen Krankheitsbefall
  • Formgebung und dekorative Absichten
  • Auflockerung von Gehölz und Laub bei sehr dichtem Ast- und Laubwuchs
  • Erziehung einer Pflanze.

Der Gehölzschnitt folgt einem eigenen Kalender – wer also Ästen & Co. zu Leibe rücken will, sollte sich daran orientieren, was wann zu schneiden ist. Als Faustregel gilt, dass Obstbäume, Rosenstöcke und Stauden im Frühling zu schneiden sind, während Sträucher und Hecken erst nach den warmen Sommermonaten im Übergang zum Herbst/Winter „behandlungsbedürftig“ sind.

Erziehung von Pflanzen & Bäumen

Wer seine Bäume „erziehen“ will, der sorgt – wie bei Kindern auch – dafür, dass diese gerade nach oben wachsen, ohne sich in unnötigem Abweichen von der Hauptlinie zu verlieren. Das ist insbesondere dann problematisch, wenn die Pflanze so viel Kraft in Zweige und Blattwerk steckt, dass sie insgesamt an Lebensenergie verliert. Gerade dann ist es Ihre Aufgabe als Gärtner, den Baum wieder „auf Kurs“ zu bringen und durch einen deutlichen Schnitt die Kraft der Wurzeln in die Haupttriebe zu lenken.

Auch, wenn Ihnen das als Laie zunächst nicht auffällt – gerade bei Obstbäumen droht bei übermäßigem Wildwuchs der Verlust von Früchten und damit der kompletten Ernte. Das ist schade, denn schließlich möchten Sie auch als Hobbygärtner die Erträge aus dem eigenen Garten genießen – seien sie auch noch so klein.

Erhaltung von Hecken, Sträuchern und Bäumen

Eine Hecke wird häufig eingesetzt, um Grundstücksgrenzen markieren. Sie ist nicht nur schöner als ein einfacher Zaun, sondern bietet daneben auch zahlreichen Tieren ein Zuhause. Gerade Vögel nisten oft in dichten Hecken, da die Jungtiere hier gut geschützt sind (und genau deshalb sollten Hecken auch erst nach dem Sommer geschnitten werden – dann ist die Brutzeit vorbei und Sie gefährden den Nachwuchs der Tiere nicht).Je besser die Hecke gepflegt wird, desto besser wächst sie auch – sehr zum Leiden der Besitzer, denn oft gerät die Hecke damit völlig außer Form. Daher ist es nötig, sie regelmäßig zu beschneiden – die beste Zeit dafür ist der Übergang von Herbst zum Winter. Ihrer Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt – ob eckig, abgerundet oder fantasievoll geschwungen: Bringen Sie Ihre Kreativität zum Ausdruck und wagen Sie ruhig auch Ungewohntes.

Auch bei Bäumen ist von Zeit zu Zeit ein Schnitt zur Erhaltung angebracht – kranke Zweige, übermäßig viel „Gestrüpp“ und zu dünne Äste können radikal entfernt werden. Sie sorgen so dafür, dass der Baum mehr Kraft in die tragenden Abteilungen steckt und so noch besser und stärker wächst.


Fazit
Ein Gehölzschnitt macht zwar viel Arbeit, sorgt aber für gesundes Wachstum und gute Blüte. Wichtig ist, dass Sie bei der Gartenarbeit um Sauberkeit und Hygiene bemüht sind – Schneidewerkzeug sollten Sie nach jeder Benutzung gut desinfizieren, denn sonst übertragen Sie mögliche Krankheiten auf andere Pflanzen. Gleiches gilt für Ihr Handwerkszeug – scharfe Scheren sind unverzichtbar, um professionell und zielführend vorzugehen.

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