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Schärfere Energiesparauflagen beim Hausbau

Beim Hausbau müssen Architekten und Bauunternehmen die Vorgaben der Energieeinsparverordnung beachten. Im Herbst 2013 wurde die jüngste Novelle der EneV verabschiedet; zum 01. Mai 2014 tritt sie in Kraft. Für den Neubau wirken sich die Neuerungen ab dem 01. Januar 2016 aus.

Wie nicht anders zu erwarten war, muss Jahres-Primärenergiebedarf für Eigenheime, die ab dem 01.01.2016 errichtet werden, um 25 Prozent sinken. Um 20 Prozent muss der Wärmeverlust der Gebäudehülle (Mauerwerk, Fenster, Dach) verringert werden. Weitere Informationen zu den Verordnungen hinsichtlich der Energieeffizienz für den Neubau finden Sie auf www.niedrigenergiehaus-bauen.de/verordnungen.html.

Die weitere Verschärfung der Energiesparauflagen ist notwendig, weil die EU-Mitgliedsländer die bestehenden Regelungen an die "EU-Richtlinie für energieeffiziente Gebäude 2010" anpassen müssen.

Ab 2020 sind dann für alle, die ein Haus bauen möchten, nur noch Niedrigstenergiehäuser genehmigungsfähig. Um die Anforderungen für den Neubau schrittweise an den für 2020 geplanten EU-Standard heranzuführen, müssen die Verbrauchswerte also sinken. Ob es unbedingt sinnvoll ist, die Häuser mit immer mehr Dämmstoffen zu bestücken, darf aus ökologischer Sicht allerdings bezweifelt werden. Weil es am Günstigsten ist, dämmen fast alle Bauherren ihr Eigenheim mit einem Wärmedämmverbundsystem aus Polystyrolplatten. Abgesehen davon, dass für die Herstellung der Dämmplatten Rohöl verarbeitet wird, ist auch der Energieverbrauch beim Herstellungsprozess nicht unerheblich. Bauinteressenten, die den Hausbau ab 2016 planen, können schon jetzt davon ausgehen, dass die erhöhten Energiesparauflagen den Hausbau um einige Tausend Euro verteuern werden.

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